22 Juli 2026
Bei der Makuladegeneration zählt jeder Monat – doch die Frühform spürst du nicht
Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) betrifft die Makula, die Stelle des schärfsten Sehens im Zentrum der Netzhaut. Sie ist verantwortlich dafür, dass du Gesichter erkennst, liest und Details siehst. Rund 488.000 Menschen in Deutschland leben mit einer AMD im Spätstadium, und die Häufigkeit steigt mit dem Alter deutlich: Während sie zwischen 65 und 75 Jahren noch selten ist, ist jenseits der 85 etwa jede fünfte bis zehnte Person betroffen.
Zwei Formen – ein gemeinsames Problem
Man unterscheidet zwei Formen:
Feuchte AMD
Trockene AMD
Beiden gemeinsam ist, dass du die frühen Veränderungen auf der Netzhaut in der Regel nicht spürst.
Erst später tauchen Warnzeichen auf: ein verschwommener oder dunkler Fleck in der Mitte des Sehfelds, oft verwechselt mit einem verschmutzten Brillenglas, oder gerade Linien, die plötzlich krumm und verzerrt erscheinen. Ein einfacher Selbsttest dafür ist das Amsler-Gitter, ein kariertes Muster mit einem Punkt in der Mitte. Allerdings zeigen solche Tests meist erst das, was du ohnehin schon zu bemerken beginnst. Eine objektive Netzhautaufnahme kann Veränderungen sichtbar machen, lange bevor du selbst etwas spürst.
Warum AMD so oft übersehen wird
Viele Menschen halten erste Anzeichen für eine normale Alterserscheinung und gehen ihnen nicht nach. So bleibt die Erkrankung lange unentdeckt, obwohl gerade die Frühphase die wertvollste Zeit ist. Denn früh erkannt, lässt sich der Verlauf gezielt augenärztlich beobachten und beeinflussen, bevor das zentrale Sehen dauerhaft leidet.
Was du selbst beeinflussen kannst
Anders als bei manchen Augenerkrankungen gibt es bei der AMD Risikofaktoren, an denen du etwas ändern kannst. Das Risiko steigt mit dem Alter, mit familiärer Veranlagung und mit Bluthochdruck. Der mit Abstand wichtigste beeinflussbare Faktor ist jedoch das Rauchen. Es kann das AMD-Risiko auf das Zwei- bis Vierfache erhöhen. Früh über deinen Status Bescheid zu wissen heißt deshalb auch: rechtzeitig gegensteuern zu können.
Wie der Augenvorsorge-Check von Skleo hier ansetzt
Beim Skleo Augenvorsorge-Check wird eine digitale Netzhautaufnahme erstellt und auf 12 definierte retinale Marker analysiert, die Hinweise auf häufige Augenerkrankungen wie die Altersbedingte Makuladegeneration liefern können. Das Ganze dauert nur wenige Minuten, ist völlig schmerzfrei und funktioniert ohne Augentropfen und ohne Pupillenerweiterung, also ein spürbarer Unterschied zu manchen Kontrollen, bei denen die Pupille medikamentös erweitert wird und du danach eine Weile eingeschränkt bist. Du kannst direkt weitermachen mit deinem Alltag, ganz ohne Überweisung.
Die Aufnahmen entstehen mit Geräten, wie sie auch in augenärztlichen Praxen zum Einsatz kommen. Die fachliche Bewertung erfolgt zweistufig: Eine als Medizinprodukt der Risikoklasse IIa zertifizierte KI analysiert die Bilder, anschließend validiert ein in Deutschland approbierter Facharzt für Augenheilkunde jeden Bericht.
Eine Auffälligkeit ist dabei kein Grund zur Sorge, sondern ein Hinweis, dass sich ein genauerer Blick lohnt. Deinen verständlichen Ergebnisbericht erhältst du innerhalb von 24 Stunden. Zeigt er eine solche Auffälligkeit, vermittelt Skleo dir auf Wunsch über ein Partnernetzwerk in durchschnittlich vier Tagen einen Termin zur gezielten augenärztlichen Abklärung, statt der üblichen rund 56 Tage Wartezeit.
Augenvorsorge ist auch beim Augenarzt meist eine Selbstzahlerleistung. Bei Skleo siehst du den Preis vorab transparent (Drogerie ab 14,95 €, Optiker 35–69 €), und über Kooperationen mit Krankenversicherungen kann der Check für dich sogar kostenfrei sein.